Mittwoch, 11. Dezember 2013

Autodesk University Las Vegas 2013 – CADSTUDIO war dabei


Wie jedes Jahr zum Jahresende hat auch dieses Jahr wieder die Autodesk University in Las Vegas stattgefunden.



Auch wir waren im Plant- Bereich mit einem Vortrag dabei. Carsten Beinecke, Product Manager der CAD STUDIO ABCOM GMBH, hat einen Vortrag zum Thema „Konfiguration von Isometrics“ (Teil von AutoCAD Plant 3D) gehalten.

Bei diesem sehr gut besuchten Vortrag waren mehr als 100 Teilnehmer aus der ganzen Welt anwesend und Herr Beinecke konnte diese mit vielen Praxisbeispielen überzeugen.


Interessante Neuigkeiten aus der Autodesk-Welt

Außerdem haben Herr Beinecke und Herr Pingel sich für die CAD STUDIO ABCOM GMBH über die vielen Neuigkeiten bei Autodesk in zahlreichen Vorträgen und Round-Table- Sessions informiert.

Hier ein paar Infos zu wichtigen Neuigkeiten, die in Zukunft auf uns alle zukommen werden:


Zusammenarbeit verschiedener Plattformen.

Immer wichtiger wird in Zukunft das Zusammengehen der verschiedenen Plattformen, d.h. von klassischen Desktoplösungen, Lösungen auf Mobilgeräten (Smartphone, Tablet) und Cloud-Lösungen. Diese Lösungen werden immer weiter verbessert und verändern das Arbeiten und die Zusammenarbeit im Allgemeinen. Natürlich wird man keine größeren CAD Arbeiten auf seinem iPhone durchführen, aber es gibt ja auch Daten die man vielleicht nur mal aus seinen Zeichnungen/Projekten abrufen will. Es gab hierzu bei der Autodesk University konkrete Beispiele für den Einsatz mobiler Geräte.

Hierzu ist die Autodesk 360 – Produktreihe mit Produkten wie Autodesk 360, AutoCAD 360, Autodesk Fusion 360, BIM 360 Glue und Field zu verwenden.

Arbeiten mit Punktwolken (dazu wird Autodesk ReCap verwendet)



Hierzu ein Bericht von Herrn Beinecke: 

Laserscanning wird immer wichtiger. Zum einen werden die Geräte immer günstiger und die Qualität der Wolken immer besser, aber auch die Möglichkeiten der erzeugten Daten zügig und auf neue Art und Weise zu be-/verarbeiten, werden immer besser und einfacher.

Man kann ganze Anlagen (gezeigt wurden verschiedene Beispiele) in wenigen Stunden bis Tagen einscannen und braucht sich kaum noch Gedanken machen über den Standort. Einfach alle 10-20 Meter einmal scannen und weiter. Die Qualität der Punktwolken ist faszinierend. Es hängt natürlich von der Distanz ab, aber wir sprechen hier von 1/10 mm Auflösung. Und das Ganze in Farbe. In einem Kurs wurde der Raum vor dem Eintritt der Personen kurz von zwei Stellen aus gescannt. Wenn man sich die Wolken dann anschaut, sind das fast Fotos.

Die einzelnen Punktwolken aus den verschiedenen Positionen werden dann zusammengefasst. Dabei werden beliebige Referenzpunkte die in beiden Scans sichtbar sind, gewählt und ReCap überlagert dann die beiden Punktwolken und macht eine daraus.

In ReCap hat man dann noch die Möglichkeit z.B. einzelne Schnitte der Punktewolken zu erstellen um diese verbleibenden Punktwolken, dann z. B. einfach in ACAD (o.ä.) reinzuladen und nachzuzeichnen und per Layersteuerung ein-/auszuschalten.
Die Geschwindigkeit mit der die Punktewolken verarbeitet werden ist dabei faszinierend. Das geht einfach fließend.

Die Punktwolken kann man dann einfach ins CAD einladen. Was sich in Zukunft hier dann ändert ist, dass die Punktwolken eigentlich nicht mehr wirklich in CAD Objekte umgewandelt werden, sondern man die Punktewolken als Teil des CAD Modells betrachtet. Man zeichnet also z.B. nur noch das was neu ist. Durch die hohe Dichte der Wolken, ist das auch beim Plotten kein Problem mehr.
Mit der kommenden Version von ACAD und auch ganz allgemein, wird man daher auch nicht mehr versuchen Funktionen zu entwickeln, die möglichst automatisch aus den Punktewolken CAD Objekte machen.

Interessant ist Laserscanning natürlich hauptsächlich bei Erweiterungen und Umbauten. Es gab jedoch auch Anwendungsbeispiele für Neuanlagen. Es wurde ein Beispiel aufgeführt, bei der eine neue Halle gescannt wurde, bevor die Einbauten installiert wurden. Dabei hatte sich dann herausgestellt, dass die Halle nicht exakt so gebaut wurde, wie im CAD geplant. So konnte man noch die CAD Modelle der Einbauten ändern, bzw. beim Einbau frühzeitig darauf reagieren und so größere Kosten vermeiden.



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